Sonntag, Montag
Bei strömendem Regen kamen wir am Sonntag als Aargauer in Müntschemier an. Als erstes nahmen wir unseren Schlag in Beschlag und dekorierten unseren Ess- und Spielsaal. Mit New-Games lernten wir einander kennen und einige Leiter kamen dabei heftig in 's Schwitzen. Gestärkt mit feinem "Ghackets ond Hörndli" wurde Fuss- und Volleyball gespielt. Einige Kinder machten die Nacht zum Tage und waren dem entsprechen müde am nächsten Morgen. Die Leiter hatten kein Verbarmen mit den Kindern und organisierten einen Luzerner Stadtlauf mit verschieden Disziplinen. Nach den "Luzerner Chügeli Pastetli" war Luzern in Action (Activity) angesagt.
Dienstag
Mit dem Zuger Ländler "Stieremärt" wurde der Tag unter dem Motto Zug eingeläutet. Frisch gestärkt fand am Morgen ein Unihockey- und Fussballturnier statt, bei welchem die Gruppe Uri gleich zwei Mal 1. wurde. Da die Sonne uns so heiss auf die Köpfe brannte, entschieden die Leiter spontan, das Programm umzustellen und anstatt Völkerball eine Zugerseerundfahrt in der Badi Kerzers zu unternehmen. Im "Zugersee" fischten wir unser Nachtessen, nämlich 150 Fischstäbli. Mit einem Bananensplitt verwöhnte uns unsere Köchin Rosette.
Mittwoch
Am Mittwoch waren die Zürcher zu Gast. Wir holten das verschobene Völkerball vom Dienstag nach und wurden prompt danach vom Regen überrascht. Was natürlich zum Kantonstag passt, ist "Züri Gschnätzlets mit Rösti" und dies kochten unsere super Küchenfrau- und mannschaft für uns. Die Regenwolken waren davon gezogen und so spielten wir Brennball inklusive Wasserrutsche, draussen auf der grosse Wiese. Leider wollte Petrus nicht länger mitspielen und so musste das Brennball wegen dem Regen abgebrochen werden. Die Kinder genossen den Regen, da sie endlich nicht aus ihren Schlägen nach draussen verjagt wurden. Was traditionell zum Sechseläuten gehört, gehört auch zu unserem Zürcher Tag. Daneli und Hösi bastelten ca. 3 Tage an unserm Böögg und dieser durfte sich sehen lassen. Fast wie ein zusätzlicher Teilnehmer und mit Lage T-Shirt. Doch bevor dieser in die Luft gejagt wurde, war ein kleiner Spielabend angesagt. Mit viel Geschicklichkeit und vor allem viel Glück konnten die Kinder sich zusätzliche Punkte für den "Quer dür d'Schwiiz-Pokal" holen. Als alle Punkte vergeben waren, hiess es ab in die Luft mit unserem Lager-Böögg. Dieser explodierte in viele Teile. Die Zuschauer beäugten das Spektakel in sicherer Entfernung und freuten sich anschliessend an den vielen Süssigkeiten. Und bald hiess es Nachtruhe, denn am Donnerstag ist früh Tagwach.
Donnerstag
Mit "Scharlachrot" von Patent Ochsner wurden wir um 06.45h aus unseren Schlafsäcken geworfen. Ganz verschlafen starteten wir den Berner Tag. Heute hiess es, wer findet den Fuchs? Und so machten wir uns mit gefüllter Feldflasche und Lunchpäckli auf nach Thun, denn dort hatte der Fuchs für uns eine Nachricht hinterlassen. Alle 4 Gruppen wurden mit Busbilletten und zusätzlichen Infos vom Fuchs ausgerüstet und machten sich auf den Weg ihn einzufangen. Gruppe Uri und Schaffhausen wurden auf die Fährte "Castello" und Graubünden und Thurgau auf die Fährte "Schatz" in die Irre geführt. Wie bei vielem in dieser Woche war natürlich Uri super schnell fertig. Auch war Schaffhausen kurze Zeit später am Ziel. Lediglich Thurgau und Graubünden irrten etwas hilflos im Zeugs herum. Warum Thurgau und Graubünden sooooo viel später zum wohlverdienten Siegerapéro kamen, ist ganz klar, diese hatten einen viel schwierige Fährte vom Fuchs gelegt bekommen!!! Glücklich und erschöpft kamen wir dann am späteren Nachmittag in Müntschemier wieder an. Mit Makkaronen von der Alp und Apfelmus wurde unser Hunger gestillt. Als Abendprogramm stand das traditionelle Lottospiel auf dem Plan. Es wurden viele Preise abgeräumt. Einige hatten viel Glück und konnten einige Male "Lotto" rufen und Preise aussuchen. Gut gelaunt gingen wir dann ins Bett und schliefen alle bald ein.
Freitag
Heute Morgen wurden wir etwas sanfter geweckt, nur Daneli wollte unbedingt mit lauter Musik geweckt werden. Nach dem herrlichen Zmorgen waren die Tessiner Olympischen Spiele angesagt. Mit Ringwerfen, Zauberfee, Tierstafette und Memoryspiel wurden die letzten Punkte für den "Quer dür d'Schwiiz-Pokal" gesammelt. Mit Spaghetti Bolognese wurde der grosse Hunger gestillt. Nachdem das meiste gepackt, die Ämtli erledigt und das Sackgeld in der Hosentasche versorgt war ging es auf ins Dorflädeli zum "go chrömle". Voll bepackt mit Süssem, für ihre Mitternachtsparty, kamen die kleinen und grossen Sportler zurück zum Lagerhaus. Im Laufe des Nachmittags wurden ganz verschiedene Ideen für den Bunten Abend zusammengestellt, geprobt, Material zusammengesucht und vorbereitet. Da die Sonne so herrlich warm schien, wurde draussen grilliert und auch gleich da gegessen. Mit feinen Hamburgern, Folienkartoffeln mit Creme Fraiche, verschiedenen Salaten und Coctailsauce genossen wir das herrliche Nachtessen an der frischen Luft. Bald stieg der Bunte Abend. Mit Attraktionen wie Talentsuche im Sportlager, Apfel im Wasser essen, Tanzwettbewerb und Mohrenkopfessen (gefüllt mit Bouillon, Senf, Salz und Aromat). Rundherum war es ein wirklich bunter Abend von den Kindern auf die Beine gestellt. Als krönender Abschluss wurde der Sieger des "Quer dür d'Schwiiz" Wettbewerbs erkoren. Andrin Sjardjin verteidigte seinen letztjährigen Sieg mit ganzen 305 Punkten. Knapp hinter ihm folgten Reto Dürler mit 287 und Colin Krummenacher mit 278 Punkten. Andrin durfte wiederum einen Pokal nach Hause nehmen. Alle anderen Sportler erhielten eine Medaille mit dem diesjährigen Lagersujet. Danach war die Nachtruhe angesagt. Doch ohje, von Nachtruhe war lange nicht daran zu denken. Die Leiter hatten alle Hände voll damit zu tun, die Lausbuben und Lausmädchen zum schlafen zu bringen.
Samstag
Der Abreisetag ist da. Heute geht es ab nach Hause, doch vorher muss unser Lagerhaus geputzt werden. Eingeteilt in 4 Gruppen ging es ans Putzen. Speditiv putzten die Kinder und Leiter das Lagerhaus. Und bald fassten wir unsere Lunchpäckli, füllten die Feldflasche und hüpften in den Bus. Und los ging die Heimfahrt. Nach einem Lunchhalt bei der Raststätte Gunzgen war es nicht mehr weit bis nach Hause. Mit lautem Hupen fuhren wir auf den Parkplatz im Schadhölzli und die Eltern empfingen ihre Schützlinge. Freudig begrüssten Eltern und Kinder einander. Schon wieder ist das Sportlager 2011 Quer dür d'Schwiiz vorbei. Wir sehen uns im nächsten Sportlager im 2012 und freuen uns auf euch.
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